Marina Krieger, Saturn Petcare GmbH

 

Momentan stehe ich ziemlich unter Strom. Mein Studium zum Bachelor absolviere ich im dualen System, also neben der Arbeit und an Wochenenden. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Hobbys. Aber ich weiß, wofür ich den Stress auf mich nehme. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik sollte für mich der Einstieg in eine riesige und unwirkliche Welt werden. Zu Beginn erschlugen mich die Vorschriften, Richtlinien und unübersichtlichen Prozesse, die mit der Zeit zur Normalität wurden und mich auch stolz machen. Einen spannenderen Beruf hätte ich wohl nicht wählen können. 


Von Rohwarenkenntnissen über Labortätigkeiten, Technologieprozessen und Verpackungsverordnungen umfasst die Lebensmittelherstellung ein breites Spektrum an zu vermittelndem Wissen. Man erlangt mit der Zeit oft weitere Qualifikationen. So bin ich inzwischen Ersthelferin, SAP Keyuser (SAP = Programm zur Zentralisierung Produktions- und Geschäftsabhängiger Daten) und Six Sigma Green Belt (Leitung von Projektarbeiten zur Prozessoptimierung). Auch wenn seit meinem Abschluss 2007 inzwischen einige Jahre vergangen sind, erinnere ich mich gerne an die Zeit am Rübekamp zurück.     


Tigran Khudaverdyan, Nestlé Schokoladenwerk Hamburg

 

Hätte ich 2004 nicht die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik begonnen, wäre ich wahrscheinlich Gastronom geworden. Lebensmittelherstellung hat mich immer begeistert, ob im kleinen oder im großen Stil. Mein Ausbildungsbetrieb Vilsa-Brunnen bot mir einen interessanten und vielseitigen Ausbildungsplatz mit einer sehr guten Ausbilderin. Nun bin ich seit 7 Jahren bei Nestlé und habe die Möglichkeit genutzt berufsbegleitend eine Weiterqualifizierung zum Industriemeister zu machen und arbeite jetzt als stellvertretender Schichtleiter im Produktionsbetrieb.


Neben Produktionsplanung, termingerechte Lieferung und Personalplanung agiere ich auch als Sicherheitsbeauftragter und bald auch als Brandschutzbeauftragter. In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Fußballer. Der Sport und mein Beruf fordern gleichermaßen meine Teamfähigkeit. Ohne ein gutes Team wäre beides nicht vorstellbar. 


Anke Meyer, Geti Wilba GmbH & Co. KG

 

Meine Ausbildung habe ich 2004 bei der Firma Buss GmbH & Co.KG in Ottersberg begonnen.

Strukturiertes Arbeiten mit Maschinen und die richtige Lagerung von Roh-/ Hilfs- und Fertigwaren gehörten zu meinem Arbeitsalltag während meiner Ausbildung. Bei der Arbeit in einer großen Firma lernt man unglaublich viele Menschen verschiedenster Art kennen und entwickelt Strategien, mit jedem klar zu kommen. Nach der Ausbildung sammelte ich bei der Firma Göbber GmbH & Co. KG in Eystrup weitere Erfahrungen, bis ich das Schulzentrum am Rübekamp ein weiteres Mal besuchte und nun als Lebensmittel-technikerin bei der Fa. Geti Wilba GmbH & Co. KG arbeite.


Damit soll es aber jetzt nicht enden! Als nächsten Schritt plane ich ein Studium zum technischen Betriebswirt. In meiner Freizeit betreibe ich aktiv Reitsport. Dieser ist der perfekte Ausgleich zu meiner Arbeit! Ich kann die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik nur weiterempfehlen, da sie Türen in viele Bereiche der Lebensmittelindustrie öffnet.


Bine Janthur, Vilsa-Brunnen Otto Rodekohr GmbH & Co.KG


Ich habe meine Ausbildung 2007 nicht in Bremen sondern bei Güstrower Schlossquell in Mecklenburg Vorpommern abgeschlossen. Die Ausbildung war auch für mich sehr abwechslungsreich. Das ist nicht nur in Bremen so. Ich habe vor allem gelernt, selbstständig zu arbeiten und habe schon im Laufe meiner Ausbildung für diesen Ausbildungsberuf geworben. Da mein Ausbildungsbetrieb recht klein war und keine Arbeitsplätze zur Verfügung standen, habe ich mich überall in Norddeutschland beworben und unerwartet viele positive Rückmeldungen bekommen. Dieser Beruf hat definitiv Zukunft. Und dabei wäre ich gerne Polizistin geworden. So ist meine Arbeit nun um einiges sicherer. 


Zur Zeit mache ich ein Fernstudium der Verfahrenstechnik in Sachsen-Anhalt. Man sollte meinen, es bleibt nicht mehr viel Zeit für anderes, aber ich bin in mehreren Vereinen aktiv und laufe mit Begeisterung Rollschuh.